Chronik 2005

Stubaital 2005

Geschrieben von Andy.

Saisonopening mit Sport-Scheck Gletschertestival vom 20.10 bis 23.10.2005.
chronik05_stubaitalEine kleine aber feine Delegation hat sich auch in diesem Jahr wieder aufgemacht, den Stubaier Gletscher zu erstürmen. Unser Basislager hatten wir mal wieder direkt in Neustift, dem Dreh- und Angelpunkt im Stubai. Gut gerüstet haben sich Michael, Manfred und ich bereits am Donnerstag in der früh aufgemacht, um rechtzeitig an der Gondel zu sein und noch die ein oder andere Abfahrt ins Tal machen zu können.
Um den übermäßigen Flüssigkeitsverlust, der beim Boarden und Skifahren entsteht, zu kompensieren, wurde in beachtlicher Regelmäßigkeit der Einkehrschwung am Gamsgarten oder auf der Jochdohle gemacht. Nach der Rückfahrt ins Tal haben wir erst mal den Rest der Truppe, Peter, Pavel und Rene in Empfang genommen. Da hieß es erst mal: "geh’ ma ins Dorf-Pub und anschließend in die Rumpldisco a bisserl an Apré Ski machen". Wie das dann so abläuft, weiß mittlerweile ja jeder. Und wer es nicht weiß, der hat was verpasst!
Bei herrlichem Sonnenschein ging es dann freitags und samstags mit einer dunklen Skibrille getarnt "auf der Pist’n" richtig gut zur Sache. Wie anstrengend so ein verlängertes Wochenende tatsächlich sein kann, könnt ihr anhand der Bilder sehen. Ich freu' mich jetzt schon aufs nächste Jahr,
Euer Schatzmeister Andy

Die Gletscherjungs: Pavel, Rene, Manfred, Peter, Michael und Andy

Bildergalerie Stubaital 2005  

Weinstraßentag 2005

Geschrieben von Peter.

chronik05_weinstrassentagWie jedes Jahr waren zahlreiche Schnaps'ler auf dem Weinstraßentag vertreten. Geschwächt von der Bierprobe des Vorabends, trafen sich die meisten zum traditionellen Sekt- und Schorle-Frühstück bei unserem 2.Vorsitzenden, dem an dieser Stelle unser Dank ausgesprochen sei. Die sportlichen Leistungen waren wieder bemerkenswert. Die geplante Strecke von ca. 3 km (Mußbach bis Bahnübergang Deidesheim/Ruppertsberg/Pfalzblick) konnten wir mit entsprechenden Riesling-Pausen meistern. Wein, Wetter und Weib bescherten uns einen (un-)vergesslichen Nachmittag.
Jedoch muss Kritik an der Organisation der Veranstaltung geübt werden. Urplötzlich wurde die Weinstraße zu vorangeschrittener Stunde und nur wenigen Polizeifahrzeugen wieder für den regulären Verkehr freigegeben. Ein an dieser Stelle nicht genanntes Mitglied wurde mit komfortablen 2,75 Promille von einem PKW gerammt, als es, auf dem Rad gestützt, gemächlich die Straße überqueren wollte. Glücklicher Weise ist nur ein Blechschaden zu verzeichnen.
(Wer letzten Endes alles dabei war, ist leider nicht mehr rekonstruierbar)

Bildergalerie Weinstrassentag 2005

Bergtour 2005

Geschrieben von Michel.

Tourbericht Reichenspitze 3303 m N.N. Östliche Zillertaler Alpen

chronik05_reichenspitze

Sonntag 04.09.2005: Treffpunkt war Sonthofen im Allgäu. Nach einer letzten Stärkung beim Olivenbauer abends, sind wir am nächsten Morgen ins Zillertal aufgebrochen.
Montag 05.09.05: Ankunft am Stausee oberhalb von Gerlos gegen 17 Uhr, an dem wir unsere Zelte aufstellten. Der Stausee liegt auf rund 1400 m und wird überragt von Reichenspitze und Gabler. Mit seinen vergletscherten Flanken und seiner geometrisch perfekten Pyramidenform bietet der Gabler einen beeindruckenden Anblick. Am Lagerfeuer wurden am Abend bei fröhlicher Geselligkeit die Steaks gegrillt.
Dienstag 06.09.05: Da wir von der anderen Seite des Berges starten wollten, parkten wir morgens ein Auto vor dem Alpengasthof Finkau, mit dem anderen fuhren wir nach Krimml. Von dort aus führte unser Weg durch einen Feuchtwald vorbei an Europas höchstem Wasserfall unserem ersten Ziel, der Richterhütte auf 2374 m gelegen entgegen, die wir völlig erschöpft am Abend erreichten.
Mittwoch 07.09.05: Gegen 6:30 verließen wir die Richterhütte in Richtung Reichenspitze. Unterhalb der Gletschermoräne rasteten wir zum Frühstücken, genossen die herrliche Aussicht und die wärmenden Sonnenstrahlen. Mit erreichen der Gletscherzunge legten wir unsere Steigeisen und Gurtzeug an, bevor der kräftezehrende Aufstieg begann. Der Gletscher war mit weichem Firnschnee bedeckt, was vor allem für den in der Seilschaft Vorangehenden besondere Kondition erforderte. Gegen Mittag erreichten wir den Übergang von Gletscherzunge und Aufstieg zur Reichenspitze. Schnell wurde klar, dass aufgrund des sehr lockeren Gesteins, besondere Vorsicht geboten war. HELM IST PFLICHT! In der Scharte zwischen Gabler und Reichenspitze ließen wir die Rucksäcke zurück und entschieden uns, in einer 6er Seilschaft die Reichenspitze zu erklettern. Einer stieg voran und sicherte die Nachsteigenden, was sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Viel Zeit um die herrliche Aussicht auf der Reichenspitze zu genießen hatten wir nicht. Die Kletterei und der Aufstieg zum Gipfel hatte wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als wir eingeplant hatten. Die Temperatur sank im Schatten bereits rapide ab und erreichte die 0 Grad Grenze. Jetzt war Eile geboten um schnellstmöglich die Rucksäcke mit den wärmenden Handschuhen, Pullover und Jacken zu erreichen. Unsere vorliegende Tourbeschreibung sah vor, von der Scharte aus, den Gabler zu überschreiten. Dies erschien uns aufgrund der nur noch lose übereinander liegenden Quader am Gabler nicht nur zu gefährlich, sondern war aufgrund der begrenzten Zeit ohnehin nicht mehr machbar. So mussten wir um den Gabler herum, die Flanke durchsteigen, bevor wir auf der anderen Seite den mächtigen Gletscher erreichten. Der Abstieg in der Seilschaft über die Eis- und Firnfelder war sehr anstrengend, aber bis auf kleinere Spalten und Einbrüche eher unproblematisch. Als wir wieder festes Gestein unter den Füßen hatten, bestand unsere größte Sorge darin, auf der Zittauerhütte auf 2329 m nichts mehr zu Essen zu bekommen, immerhin war es bereits halb 8 und es wurde langsam dunkel. Gegen halb 9 erreichten dann alle von uns die Hütte, wo der Hüttenwirt bereits auf uns wartete. Die Hütte ist ganz neu renoviert bietet jede Mange Komfort und verfügt sogar über Fußbodenheizung. Der Strom für die Hütte wird erzeugt über eine Turbine, die mit Wasser aus dem vor der Hütte gelegenen Gletschersee betrieben wird.
Donnerstag 08.09.05: Nach dem obligatorischen Gruppenfoto begann der Abstieg in Richtung Alpengasthof Finkau. Gegen 14 Uhr erreichten wir diesen und genossen das erfrischende Bier auf der Sonnenterasse vor dem Hotel. Wären es Elche und keine Kühe gewesen, man könnte glauben man befände sich in Kanada. Wunderschönes Hochplateau mit tief grünen Bergseen, Wasserläufen und im Hintergrund die auslaufenden Gletscher von Gabler und Reichenspitze. Nach einer Stärkung im Biergarten reservierten wir unsere Zimmer. Am Abend beim Essen wartete das nächste Highlight auf uns. Durch diverse Kommentare angestachelt, fühlte sich Küche und Bedienung des Alpengasthofes dazu genötigt, unser Hirschgulasch nicht in Tellerportion sondern im Kochtopf zu servieren und alle wurden endlich mal wieder so richtig satt. Nur soviel: Der Abend war lustig.
Freitag 09.09.05: Abfahrt in die Pfalz bzw. ins Allgäu. Wieder einmal eine herrliche Tour.

Teilnehmer: Christian, Markus, Peter, Ronny, Achim, Michael

Bildergalerie Bergtour 2005

Bierprobe 2005

Geschrieben von Peter.

chronik05_bierporbeDie Bierprobe bestand aus zwei Phasen:
Im ersten Teil der Probe sollten die Teilnehmer ihre geballte Biererfahrung unter Beweis stellen. Hierzu mussten jeweils 3 Proben ihrer Marke zugeordnet werden. Die erschreckende Befürchtung, dass Bier gleich Bier ist (ob Aldi oder Marke) bestätigte sich teilweise. Vor allem der Vorstand bestätigte jedoch durch seine herausragende Kompetenz seinen Führungsanspruch innerhalb des Vereins (so ging auch der Gesamtsieg an ein Vorstandsmitglied).
Nach den leckeren Haxen folgte dann der zweite, gemütlichere Teil der Probe. Statt den hinlänglich bekannten Marken, wurden primär Sorten kleinerer Brauereien (Danke an Jutta, Michael und Bernhard) getestet.
Der Preis des größten Party-Standvermögens geht zweifelsohne an Irina und Holzi. Als ihre Radfahrer-Gruppe (Danny H.+Markus S) zu fortgeschrittener Stunde Richtung Deidesheim/Forst aufbrechen wollten, haben beide kurz ihre Räder geschnappt und Aufbruchstimmung signalisiert. Kaum saßen die anderen beiden auf ihren Rädern, saßen unsere Preisträger wieder an der Bierzeltgarnituren, um noch ein paar Bierchen dranzuhängen.
Die Auszeichnung für vorbildliche Fürsorge um die Mitglieder geht an unseren Kassenwart. In einer einsamen Stunde hat er einige Tage vor der Probe sein Leben auf’s Spiel gesetzt und aufopferungsvoll als Vorkoster die Vorräte für die Probe angetastet.

Mit dabei: Andreas, Kai, Lajos, Jutta, Michel, Thomas, Julia, Bernhard, Irina, Christian, Markus, Dennis, Markus, Nicole, Danny, Britta, Sven, Beate, Niko, Heiko, Jana, Katja, Manfred, Helmut, Uta sowie Peter Paul(aner)

Bildergalerie Bierprobe 2005  

Kanutour 2005

Geschrieben von Bastian.

chronik05_kanutourAm 06.08. stach der SchnapS erstmals in der Vereinsgeschichte in fremde Gewässer. Eine auserlesene Gruppe von 16 Mann (und Frau) paddelten mit zwei Kanadiern von Germersheim über Speyer zum Endpunkt nach Mannheim. Mit den Kanus wurde eine Strecke von gut 35 Kilometern (flussabwärts) zurückgelegt. Das gelbe Boot mit einer Gesamtzeit von 3:55 h legte den ersten Zwischenstopp bereits im Speyrer Biergarten ein, das rote Boot mit einer Gesamtzeit von 3:40 h machte kurzerhand am Drive-In der Lidl-Filliale Speyer Süd Rast, jeweils um dringend benötigte Nährstoffe aufzunehmen. Hierdurch kam es im weiteren Verlauf der Tour zu einigen kurzen Unterbrechungen. Im Anschluss waren unsere grün-weiße Vereinsflagge und der Rauch unseres Abschlussgrillens am Mannheimer Abendhimmel deutlich sichtbar. Die sportlichen Ambitionen des Vereins wurden erneut unterstrichen und jeder Teilnehmer wird noch einige Zeit (nicht nur bedingt durch Muskelkater) an diesen herrlichen Tag zurückdenken…

Mit im Boot: [Gelb] Eckhard (Steuermann), Peter, Ronny, Christian, Irina, Achim, Thomas, Pia
[Rot] Bastian (Steuermann), Andy, Christian, Kai, Lajos, Mareike, Jutta, Christine

Bildergalerie Kanutour 2005
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